Meterbohne anbauen
Die Meterbohne stammt ursprünglich aus dem asiatischen Bereich, wird aber inzwischen auch bei uns immer beliebter. Da meine Frau aus den Philippinen stammt, mussten wir natürlich auch die Meterbohne anbauen. Dass dies gar nicht so schwierig ist und die Ernte gleichzeitig enorm, hat dafür gesorgt, dass sie sich einen festen Platz im Garten erobert hat.
Zwischen Mitte März und Mitte April säen wir die Bohnen in der Wohnung aus. Das hat den Vorteil, dass sie schon kräftig sind, wenn man sie auspflanzt. Wer die Möglichkeit nicht hat, der kann sie auch einfach ab Mitte Mai nach draußen pflanzen. Hier bietet sich aber, zur schnelleren Keimung die Aussaat in einem Töpfchen an. Sobald die Pflanzen dann gekeimt sind, werden sie an ihren finalen Platz gesetzt.
Wichtig ist, dass man eine Rankhilfe bereitstellt. Anders als Buschbohnen brauchen Meterbohnen nämlich eine Rankhilfe. Hier muss man nicht zu sparsam sein. Je mehr man anbietet, desto mehr macht sie im Laufe der Saison zu.

Ab Mitte Juni, Anfang Juli bilden sich dann nach und nach immer mehr der bis zu einem Meter langen Hülsen. Diese sind im Gegensatz zu unseren heimischen Bohnen komplett fadenlos und können daher einfach in der Küche verwendet werden. Laut einem Kommentar würden die Bohnen in Thailand roh gegessen. Unsere Recherche, ob die Meterbohnen roh giftig sind oder nicht, führte leider nicht zu einem Ergebnis. Wir verwenden sie daher nur gekocht oder blanchiert.
Die Meterbohne kann man problemlos im eigenen Garten anbauen. Ein möglichst sonniger Standort ist optimal. Sie kommt jedoch auch mit Halbschatten zurecht und sucht sich ihren Weg schon.
Ein Trick für besonders viele Meterbohnen
Die Rankpflanze wächst gern überall hin, wo es ihr gefällt. Das kostet sie natürlich Kraft, die sie nicht in die Früchte stecken kann. Aus dem Grund ist es sinnvoll, sie manchmal etwas zu bremsen. Alles, was vom Leittrieb weggeht, kann eingekürzt werden. Auf die Weise bildet sie deutlich mehr Früchte und man kann mehr ernten. Und genau darauf kommt es uns doch an, oder?
Zum Ende der Saison behält man dann einfach ein paar der Bohnen und trocknet sie an einem luftigen Ort. Diese können im nächsten Jahr wieder ausgesät werden. Auf die Weise spart man gutes Geld und bekommt im Laufe der Zeit (hoffentlich) Pflanzen, die sich am besten bei uns eignen. Für den Anfang kannst du die Samen gern bei uns direkt bekommen oder Alternativ über Amazon (*). Hier haben wir mit dem verlinkten Anbieter gute Erfahrungen gemacht.

Die Meterbohne in der Küche
Die Bohne kann im Grunde genauso verwendet werden, wie auch heimische Bohnen genutzt werden. Im asiatischen werden sie gern in der Gemüsepfanne oder alternativ mit Gehacktem, Zwiebeln, Knoblauch, Salz, Pfeffer und Sojasauce gebraten.
Hast du auch schon Meterbohnen im eigenen Garten angebaut? Wenn ja, was sind deine besten Rezepte, um sie zu verarbeiten?

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